Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Immobilienbesitzer,

natürlich werden solange es Menschen gibt immer Immobilien verkauft und gekauft. Viele Menschen versuchen ihre Immobilie auch selbst zu verkaufen. Fast immer auch mit Erfolg. Wenn auch öffter mal nicht mit dem gewünschten Preisergebnis.
Denn immer öfter auch mal mit ein paar kleinen Hoppalas und Wehwehchen. Wenn z.B. der gewünschte Verkaufspreis um einen nicht unerheblichen Betrag heruntergehandelt wurde. Oder die Finanzierung plötzlich nicht passt, der Notartermin aber schon feststeht man unbedingt aber verkaufen möchte oder gar muß. Da können dann schon gewaltige Preisabstriche verhandelt werden. 
Und man hat es immerhin ohne Makler geschafft! Was soll also schlecht daran sein? Man spart sich eine "riesenhohe" Provision. Ist ja auch ganz normal! Aber..... hierzu ein paar Worte:

Was kostet ein Makler wirklich? Ist der Preis den ein Makler verlangt eigentlich gerechtfertigt? Sind 3% zzgl. MwSt. vom Kaufpreis wirklich notwendig?
Wer darf in welcher Branche auch immer wieviel Provision/Marge/Gewinn aufschlagen oder verlangen? Was ist gerecht? Welche Gegenleistung bekomme ich?
Das sollten die Fragen sein, bevor man Immobilienmakler mit dem Makel behaftet dass diese viel zu viel Provision verlangen! 
Ist es gerecht, dass ein "Billigshampoo" in der Herstellung vielleicht 15Ct oder 20Ct. und im Geschäft dann z.B. 1,98€ kostet?! Auch eine ganz normale Semmel kostet in der Herstellung vielleicht nur ca. acht oder neuen Cent. Der Verkaufspreis steht bei 35 - 45Ct. und manchmal viel mehr. Warum nimmt man das schweigend hin! 500%, 600% und noch viel mehr werden da aufgeschlagen. Hat sich da schon einmal Jemand wirklich ernsthaft Gedanken gemacht oder beschwert? 

Abschlussprämien bei Versicherungen schlagen mit 30 oder 40 Promill zu Buche! Eine Versicherungsleistung fängt daher oft bei weit unter Null an! Dreineinhalb Jahre im Schnitt zahlt man nur die Abschlussprämie. Weil es meist nicht bekannt gemacht wird und man es nicht weiß! Deshalb sagt auch Keiner was!

Die Provisionsleistungen an einen Makler rechnen sich an seiner Leistung! Natürlich gibt es auch in dieser Branche Gute und Schlechte! Doch die Leistung ist meist Nachvollziehbar und Offenkundig. Werbungskosten (Zeitung oder Prospekte), Bürokosten, Fahrzeugkosten, Telefon, Internet,  Unterlagen, Formulare, Behördengänge und die Vorbereitung des Notartermines (wenn dies der Makler macht). Der oft enorme Zeitaufwand für z.B. Besichtigungen gar nicht gerechnet. Die Unkosten belaufen sich nicht selten auf 30% und mehr der später einmal verlangten und nicht selten einzuklagenden Provision! Sonderwünsche der Veräußerer nicht mit eingerechnet. Anschließend kommt die Steuer. Der Fiskus schlägt unerbärmlich zu! Da ist das zweite Drittel sofort weg! Wenn dann die Provision auch noch nach unten gedrückt wurde, bleibt bei so manchem Verkauf für den Makler nicht viel übrig! Manchmal ist es auch ein Verlustgeschäft!
Die Professionalität der Abwicklung aber wird meist überhaupt nicht gesehen oder beachtet. Deutschland ist noch immer ein Dienstleitungsentwicklungsland.
Privatverkäufer gehen davon aus, dass Sie durch die Eigeninitiative die Maklerprovision eingespart haben!
Und dies führt oft dazu, das Objekt dann viel zu teurer anzubieten so dass es nicht verkauft werden kann. Meist wird dann mit dem Preis radikal nach unten gegangen.
Hierzu gerne ein Beispiel eines Privatverkäufers, der sein Haus dem Makler für 165.000,--€ zum Verkauf übergeben hat, mit der Option, dass er selber auch verkaufen darf. Ein Verhandlungsspielraum von 20.000,--€ wurde eingeräumt, sodaß ein Kaufpreis von mindestens 145.000,--€ vom Makler erwirtschaftetIn diesem Fall ist der Makler sofort mit sehr viel Werbung in die Offensive gegangen. Durch diese Werbung aufmerksam gewordene Interessenten haben Aufgrund eben dieser Werbung dann aber das Haus direkt vom Besitzer gekauft. Und zwar für Sage und Schreibe 95.000,--€. Und das nur um sich die Provision zu sparen! 70.000,--€ billiger ist doch Wahnsinn! 50.000,-- billiger als es der Makler hätte verkaufen müssen! 5.355,--€ wäre die Provision gewesen! Was also rechtfertigt den Eigenverkauf? Eine von vielen Medien falsch dargestellte, hochgeschaukelte Interpretation der "horrenden Maklerprovision"!
Der Geschädigte ist immer der Eigenverkäufer. Nur mit der Rechtfertigung: "ich hab keine Provision bezahlt"! Über die verlorene Kaufpreishöhe wird dann nicht mehr gesprochen oder geschrieben!

Ist eigentlich schon Jemanden der Gedanke gekommen mit dem Notar über seine Provision zu verhandeln? Oder man fragt einmal beim Finanzamt nach ob man mit der Grunderwerbsteuer noch ein wenig handeln könnte? Warum macht das Niemand? Auch bei Eigenverkauf?  

Wenn man im Internet Berichte über Immobilienmakler sucht, dann liest man jetzt auch bei den Kritikern immer öfter dass empfohlen wird einen Immobilienmakler aufzusuchen. Man wird also auch in der Fachwelt schlauer!
In vielen Ländern dieser Erde wird ohne Makler überhaupt nichts mehr verkauft. Davon allerdings sind wir Deutschen noch weit weg! Fachkompetenz, und Preisstabilität sind die Markenzeichen von Maklern.
Natürlich gibt es auch in dieser Branche "Schwarze Schafe". Aber mit ein wenig sich Umhören, und evtl. von bereits gewesenen Kunden von Immobilienmaklern kann man durchaus den Richtigen herausfinden.
Wichtig ist dabei dass der Makler auf Ihre Wünsche und Vorstellungen eingeht und Sie praxisnah und fachkompetent berät.

Aber, und das sollte man auch erwähnen, ist es ein Trugschluss anzunehmen, dass wenn man nun viele verschiedene Makler gleichzeitig einsetzen würde, dass dann das Objekt schneller verkauft ist! Denn wenn man eine Immobilie z.B. an 10 Makler vergibt, wer von denen wird wirklich Werbung machen? Macht der Makler Nr. 9 viel Werbung und verkauft aber die Nr. 3 das Objekt, dann geht Nr. 9 leer aus! Im Übrigen auch alle Anderen. Auch wenn die Werbung noch so aufwendig war und noch soviel gekostet hat. Denn man muß ja nur an Denjenigen Provision zahlen, der das Geschäft wirklich abgewickelt hat. Wer also macht bei diesem Beispiel wohl wirklich Werbung? Ernsthaft meist Keiner! Man hat das Objekt wohl im Portfolio, aber man gibt für eine aufwendige Werbung kein Geld aus. Das geschieht z.B. bei Allgemeinen Aufträgen. Und man kann so auch ein Objekt zerwerben wenn das selbe Objekt zigmal im selben Immobilienportal untereinander angeboten wird. Womöglich noch mit unterschiedlichen Preisen oder Beschreibungen.

Mein TIPP: Suchen Sie sich Makler, die mit anderen Maklerkollegen offenkundig und nachweislich zusammenarbeiten. So wie wir es tun. Ihre Immobilie wird Werbemässig nach der Aufnahme sofort an alle Kollegen und Kooperationspartner verschickt, noch bevor die Immobilie im Internet ist. Sollte einer der Kollegen einen passenden Vormerkkunden vorweisen können, dann kann man schnell besichtigen. Es ist zwar damit auch nicht garantiert, dass der Verkauf schneller geht, aber die Wahrscheinlichkeit ist um ein vielfaches höher.

So liebe Leser, sollten Sie nun noch Zweifel an Maklern haben, rufen Sie mich an, machen einen Termin mit mir oder einem meiner Kollegen aus und lassen sich von unserem Können, unserer Dienstleistung überzeugen.

Ihr Werner Lechner